Auswertung der Online-Eltern-Umfrage

Ergebnisse der Eltern-Umfrage:

Es haben 107 Personen an unserer Online-Eltern-Umfrage vor den Sommerferien 2020 teilgenommen. Die Abschlussquote betrug 100% und der durchschnittliche Zeitaufwand 3m:39sec.

Mit 16 Teilnehmern beteiligten sich die Eltern der Klasse 1b am stärksten. Es folgten die Klasse 4b mit 14 und die 1a mit 12 Teilnehmern. Schlusslicht waren die Klassen 1c und 2a mit jeweils 6 Teilnehmern.

Frage 1

Für die Erreichbarkeit und die Informationsweitergabe während der Schulschließung vergaben die Teilnehmer im Durchschnitt 4,1 (von 5) Sternen an die Schulleitung und zeigten somit ihre Zufriedenheit.

Frage 2

Für die Erreichbarkeit in dieser Zeit bekamen die Klassenleitungen ebenfalls gute 4,3 (von 5) Sternen.

Frage 3

Anhand der 4. Frage wurde ersichtlich, dass das am häufigsten verwendete Kommunikationsmittel zwischen Lehrern, Kindern und Eltern die digitale Post per E-Mail war. Außerdem wurde häufig telefoniert oder auch Gespräche beim Abholen der Materialien geführt. 21% haben das Videokonferenztool Jitsi verwendet.

Frage 4

Auch mit der Informationsweitergabe durch die Klassenlehrkraft waren die meisten Eltern zufrieden. Die Klassenleitungen bekamen hier durchschnittlich 4,2 (von 5) Sternen.

Frage 5

Die grundsätzliche Organisation der Materialversorgung (Wochenpläne) via Klassenkisten und E-Mail wurde von den meisten Eltern befürwortet.

Frage 6

Bei der Bewertung des Aufgabenumfangs waren 80,81% der Teilnehmer der Meinung, dass der Aufgabenumfang „gut so war“.

Frage 7

Bei Frage 8 wurden zum Teil sehr unterschiedliche Antworten abgegeben. Es wurde nach der grundsätzlichen Einstellung der Eltern gegenüber „Digitalem Lernen“ gefragt. Man muss bei der Auswertung gerade auch bei dieser Frage bedenken, dass nicht alle Eltern der Schule an dieser Online-Umfrage teilgenommen haben oder teilnehmen konnten. Kurz zusammengefasst würden gern bzw. nutzen bereits 53,61% der Umfrageteilnehmer Jitsi, 49,48% befürworten den Einsatz von Antolin und Zahlenzorro, nur 6,19% zeigen Interesse an oder benutzen bereits Padlet und 24,74% hätten für ihr Kind gerne einen Zugang zu Office 365. 3,09% der teilnehmenden Eltern können keine digitalen Angebote für ihr Kind nutzen. Insgesamt 35,05% der Teilnehmer haben entweder kein Interesse an weiteren digitalen Angeboten oder halten die Umsetzbarkeit in der Grundschule für schwierig.

Frage 8
Frage 8

Bei Frage 9 gaben 52,04% der Eltern an, dass Sie sich wünschen würden, dass die Schülerinnen und Schüler Aufgaben des Homeschoolings der Lehrerin/ dem Lehrer abgeben müssten.

Frage 9
Frage 9

Die Beantwortung von Frage 10 ergab, dass 69% der teilnehmenden Eltern unsere neue Schulwebsite als Informationsquelle nutzen.

Frage 10

Die Schulleitung bedankt sich erneut ganz herzlich bei allen Teilnehmern. Sie bestimmen dadurch natürlich auch unser weiteres Vorgehen bzw. weitere Planungen mit.

Folgende Neuerungen sind geplant:

Der Schwerpunkt der Schule lautet nun „Digitalisierung“. Bevor Interaktive Whiteboards, Tablets und Co. beantragt werden, muss eine entsprechende Netzwerkinfrastruktur mit sehr schneller Anbindung an das Internet gewährleistet sein.

Das Kollegium und die Schülerschaft sollen geschult werden. Die gemeinsame Zeit nach den Sommerferien soll effektiv genutzt werden, da aufgrund der aktuellen Pandemie es jederzeit wieder zu Einschränkungen des Präsenzunterrichts kommen kann. Kolleginnen und Kollegen, die Jitsi noch nicht genutzt haben, erhalten intern eine Fortbildung dazu. Die Schulleitung wünscht sich bei einer erneuten Schulschließung, dass dieses Konferenztool in jeder Klasse genutzt wird. Das langfristig angestrebte Ziel ist, dass alle Schülerinnen und Schüler, die die BGS besuchen das Computer-ABC und das Internet-ABC gelernt und im optimalen Fall auch bereits das Arbeiten mit Office365 (mit eigenem Account) kennengelernt haben. Nun beginnen wir Schritt für Schritt. In der 2. Schulwoche startet ein Computer-Kurs für alle Viertklässler. Inhaltlich geleitet wird diese Stunde von Frau Lais. Sie wird dabei je von einer weiteren Kollegin unterstützt (Teamteaching). Folgende Inhalte werden beispielsweise gelehrt: Grundsätzliches zur Hard- und Software, Eingabe- und Ausgabegeräte, Hoch- und Herunterfahren des Computers, Datenschutz, Sicherheitsaspekte, Verwendung der Maus, Umgang mit Programmen wie Word, Internetrecherche und vieles mehr. Darüber hinaus sollen alle Schülerinnen und Schüler (ab Klasse 1) eigene Zugänge (Benutzername und Passwort) für die Benutzung der Notebooks in der Schule erhalten. So kann auch im Präsenzunterricht beispielsweise in der digitalen Lernwerkstatt oder online bei Antolin und Zahlenzorro gelernt und gleichzeitig der Umgang mit diesen Programmen geschult werden. Die Lehrerschaft erhält bald die Chance durch die Verwendung der neuen Programme Flinky und Edupage viele bürokratische Arbeiten digital erledigen zu können.

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