Klasse 4a: Unsere Klassenfahrt vom 16.-18.10.2019

Am 16.10.19 trafen wir uns um 8.15 Uhr auf dem Schulhof der Brüder-Grimm-Schule. Dort legten wir das Gepäck in die Autos zweier Eltern. Sie fuhren es auf die Starkenburg. Dann liefen wir mit der 4b zum Bus. Wir fuhren nun mit dem Bus nach Mittershausen. Von dort aus liefen wir zur Jugendherberge. Wir liefen ganz weit hoch. Auf dem Weg sahen wir viele Pilze. Nach etwa 2 Stunden kamen wir endlich an der Starkenburg an.
J, B-L u. L

Burg und Co.
Die Starkenburg steht auf dem Schlossberg. Die Klassen 4a und 4b waren vom 16.-18.10.19 auf dieser Burg. Sie durften den Kerker besuchen. Dort war es dunkel und es stank. Der Kerker war ca. 7m hoch. Die echte Tür war natürlich weit oben. Zum Besuchen des Kerkers gibt es nun weiter unten eine Tür. Die Klassen waren auch auf dem höchsten Turm. Die Aussicht war super. Von dort konnte man Vieles sehen, zum Beispiel das Stadion. Zwei Gebäude wurden im Laufe der Jahre neu gebaut und zwar der Bergfried und das Herrenhaus. Der Bergfried war sehr hoch. Leider konnten die Klassen nicht hinein. Im Herrenhaus schliefen sie. Es gab sogar einen Partyturm. In diesem hatten die Kinder sehr viel Spaß. Der Brunnen war ca. 84m tief. Leider war dort kein Wasser mehr darin. Einen Fußballplatz gab es auch noch. Er war sehr groß. Es gab auch einen Lagerfeuerplatz.
F u. L

Die Sternwarte
Am Mittwoch, den 16.10.2019 um 18.45 Uhr wanderten wir mit Taschenlampen zur Sternwarte. Die Sternwarte lag ca. 1 km von der Burg entfernt. Dort wurden wir bereits erwartet. In der Sternwarte wurden uns unterschiedliche Bilder von Planeten mit einem Projektor gezeigt. Wir durften dort eigentlich auch durch ein Teleskop durchschauen, aber weil zu viele Wolken am Himmel waren, konnten wir nicht in den Himmel schauen. Trotzdem war alles sehr interessant.
L u. A

Das Theaterstück „Der Handschuh“
Am Donnerstag, den 17.10.19 kamen vom Kloster Lorsch der bärtige Jan und der starke Sebastian zu uns, so nannten sich die beiden jungen Männer. Der bärtige Jan übte mit uns ein Theaterstück ein namens „Der Handschuh“. Mit viel Humor suchte er die Rollen aus. Es gab folgende Rollen: einen König, eine Königin, eine Prinzessin, einen Ritter, zwei Zofen, einen Mönch, einen Gaukler, einen Zauberer, ein Schlossgespenst, einen Löwen, einen Tiger, Geparden und eine Jäger. In dem Stück ging es um einen Ritter, er hieß Delorges und das Fräulein Kunigund. Sie war verwöhnt und gierig nach Geld. Der König hatte  eine eingebildete, reiche Frau geheiratet. Er hatte auch eine Tochter, die noch eingebildeter war und dachte, sie sei die Schönste im Land. Seitdem bereute es der König, diese Königin geheiratet zu haben.
F u. L

Die Obuli
Der bärtige Jan und der starke Sebastian erklärten uns die Regeln, wie man die Obuli gewinnen konnte. Wir spielten mittelalterliche Spiele wie Tris, Speer werfen oder wer den höchsten Turm bauen konnte. Und wer dann die meisten Obuli sammeln konnte, wurde zum Ritter geschlagen. Sie bekamen dafür viel Applaus.
M u. M

Der Ritterschlag
Als wir den ganzen Tag Obuli gesammelt hatten, kam am Ende der Ritterschlag. Es wurden ein Junge und ein Mädchen zum Ritter geschlagen. Vor dem Ritterschlag mussten die beiden auf dem Kissen knien. Danach wurde eine rote Decke um sie herum gelegt. Es wurde ihnen dann noch ein Helm aufgesetzt. Danach wurden sie mit dem Schwert zu Rittern geschlagen.
E u. L

Das Spiel Tris
Um Tris zu spielen brauchst du einen aufgezeichneten Kreis, in dessen Mitte ein Punkt gemalt ist. Und außenherum sind weitere 8 Punkte auf dem Kreis. Man braucht zudem noch drei Spielsteine einer beliebigen Farbe pro Person. Tris spielt man zu zweit. Nun zieht man abwechselnd die drei Steine. Wer drei in einer Reihe hat, gewinnt.
L, B-L u. J

Die Disco
Am Mittwochabend um 20:15 trafen sich die Klassen 4a und 4b am Kelleraufgang der Starkenburg. Dann gingen wir gemeinsam in den Partyturm. Dort hatten wir Spaß und tanzten gemeinsam. Es gab einen DJ, der spielte für uns viele Lieder ab. So hatten wir viel Spaß.
P u. T

Geheimer Schatz im Schlossberg
Als die Klasse 4a aus Rimbach auf Klassenfahrt am Donnerstag gegen 20.00 Uhr eine Sagenwanderung im Programm hatte (die leider wegen des Regens nach drinnen verlegt werden musste), wurde ihnen von Frau Plichta eine Sage erzählt. Und diese klang so: Es war einmal ein Kerzenmacher, der schickte seinen Sohn jeden Tag von Kirschhausen nach Heppenheim auf den Marktplatz, um Kerzen aus seinem Korb zu verkaufen. Der Sohn rief: „Hey, ihr Leut aus Heppenheim, wollt ihr nicht länger im Dunkeln sein? Kauft Kerzen ein!!“ Eines Tages, als der Junge wieder auf dem Weg zum Marktplatz war, wurde ihm der Korb zu schwer. Und er klagte: „Jeden Tag muss ich diesen Korb tragen.“ Seine Schultern taten ihm weh. Da stand ein Mann hinter einem Baum, er sagte: „Hey, pst, Junge, ich möchte dir etwas zeigen!“, das wiederholte er zweimal. Der Junge reagierte erst beim zweiten Mal und folgte dem Mann. Sie liefen zusammen den Schlossberg hinauf. Hier war im Berg eine Tür, der Mann öffnete sie. Dem Jungen stockte der Atem. Sie standen vor einem Raum mit einem großen Schatz. Der Mann sagte: „Wenn du mir jeden Tag alle Kerzen aus deinem Korb hier hoch bringst, wirst du einen Beutel mit deinem Lohn bekommen.“ Der Mann erklärte ihm aber auch, er dürfe niemandem von dem Schatz erzählen. Der Junge nickte und sie gaben sich die Hand auf diese Abmachung. So lief der Junge jeden Tag den Schlossberg hoch, legte die Kerzen vor die Türe und fand dort immer ein Säckchen mit seinem Lohn. An einem Abend klopfte es an die Tür des Kerzenmachers. Die Heppenheimer standen davor und beschwerten sich, dass es bei ihnen zu dunkel sei, da der Junge nicht mehr auf dem Marktplatz zu finden sei. So konnten sie keine Kerzen mehr kaufen.
Der Vater wunderte sich sehr, denn der Junge hatte immer Geld mit nach Hause gebracht und das Körbchen mit den Kerzen war leer gewesen. So fragte er seinen Sohn, woher das Geld käme. Der Junge schwieg zunächst, doch beim zweiten Mal sagte er dem Vater alles. Sie liefen noch in der selben Stunde zur Tür hinauf, aber diese war verschwunden. Seitdem suchen die Heppenheimer nach dem Schatz.
M u. S

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